Zum Inhalt springen

Der Sängerkreis München lädt herzlich ein zum ChorIMPULS 2026 – Begegnungen, Workshops und Konzert.

ChorIMPULS 2026 richtet sich an alle Chöre und Chorbegeisterte, die Freude am gemeinsamen Singen haben, neue Impulse für ihre Chorarbeit suchen und sich mit anderen Chören austauschen möchten. Die 8 Workshops bieten sowohl für Anfänger als auch für erfahrene ChorsängerInnen wertvolle Anregungen. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Musik, Begegnungen und neuer Erfahrungen!

ChorIMPULS 2026 Begegnungen, Workshops und Konzert Samstag, 2. Mai 2026 von 9:30 – 18 Uhr im Bürgerhaus Unterföhring


Anmeldung

Für Chormitglieder im Sängerkreis München und im Bayerischen Sängerbund, Choristen unter 25 Jahren und Studierende beträgt die Teilnahmegebühr pro Person 15 €, für alle anderen SängerInnen 20 €. Die Reservierung der einzelnen Workshops wird nach Eingang der Anmeldungen priorisiert und ist erst nach Zahlungseingang verbindlich. Für Anmeldungen nach dem 14. Februar beträgt die Teilnahmegebühr pro Person 30 €.

Zur Anmeldung für ChorIMPULS 2026

Tagesablauf

  • ab 9:30 Uhr – Ankunft aller Chöre im Bürgerhaus Unterföhring
  • 10:00 Uhr – Gemeinsames Einsingen mit allen Teilnehmenden (ca. 250 Personen)
  • 10:20 Uhr – Chorpräsentationen: Jeder Chor stellt sich mit kurzer Moderation und 1-2 Stücken vor ( 6-8 Minuten pro Chor). Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, andere Chöre kennenzulernen und sich von unterschiedlichen Repertoires und Stilrichtungen inspirieren zu lassen.
  • 12:00 Uhr – Gemeinsame Mittagspause mit Buffet. Jeder Chor trägt mit einer Spezialität zum gemeinsamen Essen bei – ein kulinarisches Miteinander, das den Austausch und die Gemeinschaft fördert.
  • 13:30 Uhr – Workshop-Phase: Parallel finden 8 verschiedene Workshops à 160 Minuten statt. Jede Choristin und jeder Chorist wählt vorab einen Workshop aus, der den persönlichen Interessen entspricht. Die Chöre können sich dabei gerne auf verschiedene Workshops aufteilen, sodass jedes Mitglied den für sich passenden Schwerpunkt wählen kann. Die Workshops werden von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten geleitet und decken unterschiedliche Themen ab, von chorischer Stimmbildung über Popgesang bis hin zu Improvisation und Blattsingen. Die Workshops richten sich an Teilnehmende verschiedener Leistungsstufen.
  • 16:00 Uhr – Kurze Pause
  • 16:30 Uhr – Workshop-Präsentationen: Jeder Workshop stellt in ca. 6 Minuten seine Ergebnisse vor und demonstriert, was gemeinsam erarbeitet wurde. So können alle Teilnehmenden einen Einblick in die anderen Workshops gewinnen.
  • 17:30 Uhr – Konzert der Vokalgruppe „6 for Chords“
  • 18:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

17:30 Uhr Konzertauftritt von „6 for Chords“


8 Workshops & DozentInnen

1) Circle Singing

mit Verena Wied // In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden das Format des Circle Singing kennen und improvisieren eigenständig Grounds und Klangteppiche. Wer möchte und kann, probiert sich auch mit entsprechenden Erklärungen und Vorübungen an Harmonic und Interlocking aus. Spielerisches „Circlen“ bietet Raum für spontanes Live-Arrangement. Der Workshop zielt dabei nicht auf eine Schluss-Präsentation ab, sondern auf viele Erfahrungsmomente und die Freude am gemeinsamen Improvisieren.

Dr. Verena Wied ist Seminarlehrerin für Musik am Theresien-Gymnasium in München. Sie studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater München und promovierte dort 2015 im Bereich Musikpädagogik über das Themengebiet „Percussion im Musikunterricht“. Langjährige Erfahrung sammelte sie zudem als Dozentin für Bodypercussion und westafrikanische Percussion. Seit 2014 beschäftigt sie sich intensiv mit Circle Singing, das sie bei Michael Betzner-Brandt, Laila Muhs und Rhiannon erlernte, und führte diese Form des gemeinschaftlichen Singens erfolgreich mit Schülerinnen und Schülern an ihrer Schule ein.
2) Sound & Groove im Popchor
mit Agnes Haßler // Wie ein Chor stilgerecht nach populärer Musik klingt und der Puls der Musik den ganzen Körper durchdringt – das erleben Chorsänger und Chorleiter in diesem Workshop. Neben grundlegenden Aspekten der Tonerzeugung werden ausgewählte Poparrangements erarbeitet, wobei auf die Entstehung des richtigen Klangs und Grooves besonders eingegangen wird. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich authentischer Pop-Sound im Chor entwickeln lässt.
Agnes Haßler, geb. Schlaghaufer (*1988) studierte Schulmusik mit Schwerpunkt Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie bildete sich intensiv in Pop- und Jazzchorleitung weiter, u.a. bei Jesper Holm, Oliver Gies (Maybebop) und Morten Vinther (Real Group). 2015 gründete sie den Chor OstBahnGroove, mit dem sie beim Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Hannover mit 24,2 von 25 Punkten den ersten Platz belegte. Seit 2020 coacht sie regelmäßig Chöre und gibt Workshops im Bereich Jazz- und Pop-Chorleitung, u.a. an der Musikakademie Marktoberdorf.
3) Gesunde Höhe, hörenswerte Tiefe und eine profunde Mittellage
mit Gerd Guglhör // Ein ausgewogener Chorklang mit mühelosen Höhen, resonanten Tiefen und einer kraftvollen Mitte entsteht nicht von selbst. Dieser Workshop vermittelt das notwendige Wissen und bewährte Techniken für einen gesunden, tragfähigen Chorklang. Die Teilnehmenden erhalten praktische Übungen und fundierte Einblicke in die Stimmphysiologie, die sie unmittelbar in ihrer Chorarbeit anwenden können.
Prof. Gerd Guglhör, Dirigent und Chorleiter, gilt als einer der führenden Experten für chorische Stimmbildung in Deutschland. An der Hochschule für Musik und Theater München unterrichtete er bis 2022 Stimmphysiologie und chorische Stimmbildung sowie Chor- und Ensembleleitung. Sein Buch "Stimmtraining im Chor" gilt als Standardwerk auf diesem Fachgebiet. Er ist ein gefragter Referent für chorische Stimmbildung und Chorleitung und gibt sein Wissen regelmäßig in Workshops und Meisterkursen weiter. 25 Jahre leitete er den Bayerischen Landesjugendchor, mit dem er 2017 den Bayerischen Staatspreis für Musik erhielt. 2024 bekam Gerd Guglhör den „Silbernen Wirbel“ überreicht, die höchste Auszeichnung vom Bayerischen Musikrat für besondere Verdienste um die Förderung der Musik in Bayern.
4) Freude am Singen im Kinderchor
mit Maria Baron // Jedes Kind kann singen lernen! In diesem Workshop entdecken Kinder der 2. bis 6. Klasse ihre Stimme durch spielerische Stimmbildung und gemeinsames Musizieren. Im Mittelpunkt stehen die Freude am Singen, die Beziehung untereinander und das gemeinsame musikalische Erleben – unabhängig von Vorkenntnissen oder Begabung. Der Workshop richtet sich an Kinder vor dem Stimmwechsel und wird je nach Anmeldezahlen und Leistungsstand individuell gestaltet – von Bodypercussion bis zum Einstieg in die Mehrstimmigkeit.
Maria Baron studierte Klavier am staatlichen Rimskij-Korsakov-Konservatorium St. Petersburg und schloss an der Hochschule für Musik und Theater München ihr Klavier- und Orgelstudium mit dem pädagogischen und künstlerischen Diplom ab. 2013 erlangte sie das A-Diplom in Kirchenmusik (Chorleitung Prof. Michael Gläser). Von 2007 bis 2016 war sie als Kantorin in der Evang.-Luth. Stephanuskirche Nymphenburg tätig und leitete von 2016 bis 2019 den Nymphenburger Kantatenchor, mit dem sie mehrere chorsymphonische Werke aufführte. Seit 2007 leitet sie die Chöre der Musikalischen Jugend Stephanus und seit 2016 drei Kinderchöre der russisch-orthodoxen Kathedrale in München. Seit 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition in der Chorleitungsklasse an der HMTM inne. Als Pianistin und Organistin tritt sie regelmäßig in Konzerten auf.
5) Our Body is an Instrument
mit Lilian Zamorano // Musik erleben mit dem ganzen Körper! In diesem Workshop wird der Körper zum Instrument: Mit Bodypercussion erzeugen wir rhythmische Patterns, die wir direkt mit Pop-, Jazz- und Latin-Songs verbinden. Klatschen, Schnipsen, Patschen und Stampfen verschmelzen mit ein- bis dreistimmigem Gesang zu einem ganzheitlichen Musikerlebnis. Die Teilnehmenden lernen, wie Rhythmus, Bewegung und Stimme zusammenwirken.
Lilian Zamorano studierte in Brasilien Komposition und Dirigat mit Schwerpunkt Chorleitung und war zwölf Jahre als Musikdozentin an der Universität São Carlos tätig, wo sie auch den Universitätschor leitete. Ein Postgraduierten-Studium der Musikpädagogik führte sie an die Ludwig-Maximilians-Universität München. In München leitet sie mehrere Chöre, darunter Cantares (Schwerpunkt brasilianische Musik), den Jazzchor Catchatune und den KlangfarbenChor München. Sie unterrichtet Gesang, Stimmbildung und Rhythmik und gibt Workshops auf Chorfestivals in ganz Europa. Mit ihrer brasilianischen Lebensfreude vermittelt sie authentische brasilianische Vokalmusik, Rhythmik und Body-Percussion.
6) Blattsingen leicht gemacht: Einfache Tricks und Kniffe beim Singen nach Noten
mit Selma Pleßke // Sicheres Blattsingen basiert auf einem guten Gefühl für Tonarten, Tonhöhen und rhythmische Strukturen. Dieser Workshop vermittelt Methoden zum Erfassen von Tonarten, zum präzisen Greifen von Intervallen und zum Erschließen melodischer Strukturen. Mit praktischen Übungen zur inneren Tonvorstellung, zum Erfassen harmonischer Zusammenhänge sowie rhythmischer Patterns wird das Singen nach Noten systematisch verbessert und die musikalische Selbstständigkeit im Chor gestärkt.
Selma Pleßke ist Chordirigentin und studiert an der HMT München bei Florian Helgath. 2019 verbrachte sie ein Erasmus-Jahr an der Estonian Academy of Music and Theatre. Ihr Fokus liegt auf der Arbeit mit jungen Erwachsenen auf künstlerisch hohem Niveau. Seit 2022 leitet sie den Romanistikchor der LMU München und übernahm 2024 die musikalische Leitung des Jungen Kammerchors München sowie vertretend die des Universitätschors München. 2025 war sie Finalistin der Internationalen Masterclass für Chordirigieren in Marktoberdorf. Mit dem 2022 mitgegründeten Arethas Ensemble gewann sie beim Bayerischen Chorwettbewerb. Im Bayerischen Landesjugendchor ist sie als Dozentin und Assistentin tätig.
7) Volksmusik singen, tanzen & erleben (mit live-Musik)
mit Maria Weigl (und Studierende) // Volksmusik lebt vom gemeinsamen Erleben. In diesem Workshop werden einfache alpenländische Tänze, Jodler und Volkslieder praktisch erarbeitet und ausprobiert – begleitet von live gespielter Musik. Die Teilnehmenden lernen traditionelle Lieder und Tanzschritte kennen und erfahren, wie Gesang, Bewegung und Musizieren zusammenwirken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Freude am gemeinsamen Singen und Tanzen genügt.
Maria Weigl absolvierte 2023 ihr Bachelorstudium im künstlerisch-pädagogischen Studiengang Hackbrett mit Nebenfach Elementare Musikpädagogik sowie 2025 den Bachelor in Volksmusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2023 ist sie dort als Lehrbeauftragte für Praxis der Volksmusik (Gesang/Tanz) tätig. Als Musikpädagogin unterrichtet sie Hackbrett, Blockflöte und musikalische Früherziehung und leitet in ihrer Pfarrei einen Kinder-, Jugend- und Projektchor „Stimmkraft". Künstlerisch ist sie vielseitig tätig, unter anderem mit dem Hackbrett-Quartett „Ensemble Hackbrettivo", das von Klassik über zeitgenössische Musik bis zu internationaler Volksmusik verschiedenste Stile interpretiert. Als Solistin stand sie im Musical „Der Brandner Kaspar" am Deutschen Theater und beim „Münchner Weihnachtssingen Heilige Nacht" auf der Bühne.
8) Beatbox – Groove-Architektur verstehen und gestalten
mit Raphael Mayerhofer // Von einfachen Pop-Grooves bis zu komplexen rhythmischen Patterns – dieser Workshop vermittelt die grundlegende Architektur von Beats und zeigt, wie unterschiedliche Stilistiken ihre charakteristischen Grooves aufbauen. Im Mittelpunkt stehen der strukturelle Aufbau von Rhythmus, das Zusammenspiel einzelner Sound-Elemente und das Erarbeiten stiltypischer Patterns. Gearbeitet wird sowohl ohne Mikrofon – für einen klaren Fokus auf Klangbildung, Timing und Groove – als auch mit Mikrofon, um die erarbeiteten Strukturen klanglich zu übertragen und live-anwendbar zu machen. In einer kleinen Gruppe von maximal 8 Teilnehmenden wird individuell auf den jeweiligen Kenntnisstand eingegangen.
Raphael Mayrhofer absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München. Als Schlagzeuger und Beatboxer entwickelte er früh einen praxisnahen Zugang zur Musik, der seine künstlerische Arbeit bis heute prägt. Als Musik- und Informatiklehrer am Käthe-Kollwitz-Gymnasium München leitet er Musik- und Ensembleklassen und entwickelt kreative Projekte wie das selbst geschriebene Krimi-Musical „Tulpenstraße 32". Künstlerisch ist er vielseitig tätig: Mit seinem Bruder Gregor tritt er als „Imbrothersation" auf – ein Duo, das Jazz, Improvisation und rhythmische Experimente von Body-Percussion bis zu Alltagsgegenständen verbindet. Als Mitglied der A-cappella-Band „6 for Chords" bringt er seine rhythmische Stärke sowie die Verbindung von Beatbox und Gesang ein. Darüber hinaus ist er als Arrangeur und Komponist tätig.